GO-Wissen Arthrose

Was ist eigentlich Arthrose?

Arthrose ist eine zunächst nicht entzündliche, später entzündliche, langsam fortschreitende Abnutzungserscheinung des Gelenkknorpels und der angrenzenden Knochenstruktur. Die Erkrankung führt zu starken Schmerzen des betroffenen Gelenks und schränkt seine Beweglichkeit ein.

Die Ursachen der Arthrose sind noch nicht vollständig geklärt. Patienten mit Arthrose leiden unter verschiedenen typischen Beschwerden, z.B. unter

  • Anlauf- und Belastungsschmerz
  • Bewegungseinschränkung
  • Knirschen und Knacken im Gelenk
  • Schwierigkeiten beim Treppensteigen, v.a. abwärts
  • Ruheschmerz bei fortgeschrittener Arthrose

Unbehandelt schreitet die Arthrose immer weiter fort. Der Patient bewegt sich weniger, dadurch wird der Knorpel weniger mit Nährstoffen versorgt – dies leistet der Zerstörung des Knorpels Vorschub. Auch der stützende Bandapparat wird schwächer und die Muskulatur schrumpft. Bei starker Arthrose bleibt meist nur noch der Gelenkersatz als Behandlungsmethode.

Wie häufig ist Arthrose?

Schon im Alter von 35 Jahren hat jeder Dritte arthrotische Veränderungen in mindestens einem Gelenk. Besonders häufig ist das Kniegelenk betroffen, da dort die mechanischen Belastungen am höchsten sind.
 

Wie entsteht Arthrose?

Die genauen Ursachen einer Arthrose sind noch nicht abschließend geklärt. Doch unter anderem die folgenden Faktoren begünstigen ihre Entstehung:
  • fortgeschrittenes Alter
  • Übergewicht
  • Fehlstellungen der Gelenke (X- oder O-Beine)
  • Frühere Verletzungen des Knochens
  • Überlastung durch Sport mit hoher Impulsbelastung (z.B. bei Tennis oder Squash)
  • Überlastung im Beruf
  • Mangelnde Bewegung

Wie funktionieren die Gelenke?

Die meisten Gelenke des Körpers sind so genannte "echte" Gelenke (Synovialgelenke) und bestehen aus zwei beweglich miteinander verbundenen Knochen, die an ihren Kontaktflächen mit einem Gelenkknorpel überzogen sind. Die Gelenkkapsel ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Sie filtert die Nährstoffe für den Knorpel aus dem Blut und produziert gleichzeitig Hyaluronsäure, die mit der Flüssigkeit im Gelenk einen hochelastischen Schmierfilm bildet: Die Gelenkflüssigkeit (Synovia). Sie reduziert die Reibung zwischen den Knorpelflächen auf ein Minimum.
 

Knorpelaufbau und Funktion der Gelenkflüssigkeit

Quellfähige Eiweißbausteine binden Wasser und geben dem Knorpel seine enorme Elastizität. Dadurch kann er hohe Druckkräfte auf eine große Fläche verteilen und den Knochen schützen. Gesunder Knorpel ist hart und besitzt viel Gewebewasser. Daher spielt die Gelenkflüssigkeit eine wichtige Rolle für die Funktion des Knorpels.

Hyaluronsäure ist entscheidend

Ein zentraler Bestandteil der Gelenkflüssigkeit ist die Hyaluronsäure (Hyaluronat). Sie sorgt für die besondere Schmier- und Gleitfähigkeit, ist ein Transportmedium für Nährstoffe und wirkt Entzündungen entgegen. Hyaluronsäure ist eine Kohlenhydratverbindung aus der Gruppe der so genannten Glykosaminoglykane, die auch im Gelenkknorpel eine wichtige Rolle spielen. Sie ist sehr empfindlich und leicht zerstörbar, wenn die natürlichen Bedingungen verändert werden.

Die Hyaluronsäure ist eine Therapieoption bei Arthrose. Direkt ins Gelenk gespritzt, verbessert sie die Schmiereigenschaften der Gelenkflüssigkeit und stimuliert den Knorpelstoffwechsel. GO-ON® enthält konzentrierte Hyaluronsäure zur Behandlung von Arthrose.



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